NSC2020: Back to the Roots

Die Nischenseiten Challenge.

Für alle die nicht wissen, was die NSC überhaupt ist… Die Nischenseiten Challenge ist ein Wettbewerb, bei dem es darum geht innerhalb von drei Monaten eine Webseite (ich mag das Wort Nischenseite nicht sonderlich) auf die Beine zu stellen, die auf irgendeine Weise Geld verdient. Für mehr Infos geht es hier zum NSC Hauptquartier.

Für mich persönlich war die NSC immer ein großes auf und ab. Im Jahr 2014 habe ich das erst mal relativ erfolgreich teilgenommen und in den Jahren danach immer mal wieder versucht einen neuen Anlauf zu nehmen.

Das eine Jahr bin ich z.B. an einer Domain gescheitert, die einen rechtlich geschützten Begriff enthielt und als ich den Fehler entdeckt habe, war es mir sicherer das ganze Projekt einzustampfen und nicht wieder neu anzufangen.

So gab es jedes Jahr irgendwelche Probleme, die mich davon abgehalten haben, die volle Zeit als Teilnehmer dabei zu sein. Das soll dieses Jahr endlich wieder anders werden, denn ich hab mir fest vorgenommen, den Teufelskreis zu durchbrechen.

Mein Plan für die NSC 2020

2020 soll es keinen fancy Bullshit wie z.B. lokale Leadgenseiten geben, sondern eine ganz einfach kleine Seite, die zwar Entwicklungspotential haben soll, aber trotzdem als eine einfache „Nischenseite“ bezeichnet werden kann.

Ich will dieses Mal alles so machen, wie man es in duzenden Guides zum Thema Nischenseiten lesen kann. Ich investiere keine Kohle (außer Hosting). Ich such mir ein Thema, das mich interessiert und betrifft. Ich starte mit Produkten, die ich einfach im Alltag selber testen kann.

Ich will dieses Jahr ganz klein Anfangen (als wäre es wirklich meine erste Seite) und schauen, wo die Reise mit dem Projekt hingeht. Um trotzdem etwas besonderes zu machen, verzichte ich komplett auf die Nutzung von Keywordtools. Kein Ahrefs, kein Semrush, kein Kwfinder und auch kein Google Keyword-Planer.

Warum ich das mache? Das erklär ich später ausführlich.

Separate Wochenberichte will ich aus Zeitgründen nicht schreiben, ich häng einfach hier in diesem Artikel einen Absatz dran, wenn sich etwas tut, oder ich etwas Spannendes zu berichten habe.

Allen anderen Teilnehmern wünsch ich natürlich viel Erfolg.

Update 12.03.2020

Manchmal bekommt man den Eindruck, dass die Dinge genau zur richtigen Zeit genau so passieren, wie sie sollen. So kommt es mir zumindest gerade vor…

Meine Nische hatte ich schon länger im Kopf und auch, wenn ich sie noch nicht verraten will, ich wollte schon immer eine Seite dazu haben. Im Grunde ist es ziemliche Liebhaberei, weil ich kaum glaube, dass die Nische selber so viel hergibt, aber was soll‘s.

Zumindest hängt an der Nische noch ein ganzer Rattenschwanz an anderen Nischen und Themen dran, die sich ohne weiteres zu einem späteren Zeitpunkt integrieren lassen.

Um was für eine Nische es sich handelt, was meine Pläne damit sind und wie ich vorhabe, das ganze Projekt zu entwickeln, dazu schreibe ich noch ein bisschen mehr, wenn ich die Seite öffentlich mache.

Der aktuelle Stand

Ich habe meine Nische offensichtlich gefunden. Ich habe eine tolle fast 20 Jahre alte expired Domain gefunden, die letzte Woche wieder frei wurde. Ich hatte also nur die üblichen Kosten für eine DE-Domain.

Der erste Artikel ist veröffentlicht und rankt bereits auf Seite 2 für sein Keyword, ich liebe expired Domains.

Für viele andere Teilnehmer und gerade Anfänger immer interessant ist das Theme, ich nutze für meine Seite das GeneratePress Theme (Affiliate Link). Es gibt eine kostenfreie und eine Premiumversion von dem Theme und ich kann nur sagen, seit ich es vor ein paar Jahren ausprobiert habe läuft bei mir kein anderes Theme mehr, GeneratePress ist einfach zu gut.

Ansonsten habe ich ein paar farbliche Anpassungen gemacht und ein einfaches Logo für die Seite erstellt. So sieht sie zumindest schon mal ein bisschen nach was aus.

So weit bisher, ich melde mich wieder, wenn es was Neues gibt.

Update 18.03.2020

An meiner Seite hat sich aufgrund der aktuellen Geschehnisse nicht so viel getan wie ich wollte aber immerhin sind bereits vier Artikel geschrieben und veröffentlicht.

Ich will aber gerne ein paar Worte zu meiner Nische verlieren, ohne sie dabei zu enthüllen.

Normalerweise wird oft dazu geraten, eine Nische zu wählen, in der Produkte existieren die zwischen 100 und 300 Euro kosten, denn nur so sei das Affiliate Marketing überhaupt rentabel.

Ich bin dieses Mal einen anderen Weg gegangen, denn das Produkt, das den Grundstein für meine Seite legt, kostet im Schnitt nur 15 Euro und es handelt sich um ein Produkt, das sich relativ schnell verbraucht. Dafür fällt es bei Amazon in die Kategorie Körperpflege und hat damit eine Provision von 7%. Bei einem 15 Euro Produkt ist das immer noch knapp über ein Euro.

Betrachte ich mal mein eigenes Kaufverhalten in der Nische, dann geht es mir so, dass ich immer gleich mehrere der Produkte auf einmal bestelle.

Ich bin echt gespannt, wie sich das entwickelt.

Retourenweltmeister

Es gibt aber noch einen zweiten Grund, warum ich mich für ein Gebrauchsprodukt entschieden habe.

Die Deutschen sind Retourenweltmeister, niemand schickt so viele Waren zurück wie wir. Das ist mir in den letzten Jahren und Monaten immer mehr und mehr aufgefallen. Egal in welches Partnernetzwerk ich schaue, die Retouren haben massiv zugenommen und Retouren bringen halt keine Provision.

Wie schlimm es wirklich ist zeigen die beiden verlinkten Artikel.

Um mich hoffentlich ein bisschen von dem Retourenwahnsinn zu befreien habe ich meine Nische so ausgewählt, dass die Produkte mutmaßlich nicht in dem Umfang zurückgesendet werden, wie es bei vielen anderen Produkten üblich geworden ist.

Jetzt geht es erst mal weiter mit Artikeln, denn ohne ein gesundes Mindestmaß an Content kann eine Seite kaum richtig funktionieren. Der Plan lautet daher 20 Artikel für das erste Silo bzw. die erste Teilnische zu schreiben und erst dann wieder über andere Dinge nachzudenken.

In meinem nächsten Update gehe ich näher darauf ein, wie ich an meine Artikelideen komme, denn wie gesagt, ich verzichte komplett auf die Nutzung irgendwelcher Keywordtools.

Update 25.03.2020

Meine anderen Seiten und die aktuellen Einbrüche in den Sales (Coronavirus) haben meine letzte Woche bestimmt und da blieb leider wenig Zeit für meine neue kleine Seite. Trotzdem hat es zwei neue Artikel gegeben und ich habe einen Look für meine Beitragstitelbilder gefunden.

Das Thema der Stunde ist also immer noch Content und eigentlich bin ich nach wie vor nicht wirklich daran interessiert irgendetwas anders an der Seite zu machen als Artikel zu schreiben.

So lebt es sich ohne Keywordtools

Wie versprochen will ich in diesem Update ein paar Worte zu meiner Arbeitsweise ohne Keywordtools verlieren.

Ich fand Keywordtools schon immer schwierig, denn ich hatte oft das Gefühl, dass sie mir eine Art Scheuklappen aufsetzen und ich dann nur in Keywords und Suchvolumen denke. Außerdem habe ich relativ schnell feststellen müssen, dass nicht selten Keywords mit 0 Suchvolumen (laut Keywordtool) am Ende doch für einen brauchbaren Artikel mit hunderten Besuchern pro Monat gesorgt haben.

Die Erlösung von diesem Problem kam für mich in Form, von Jim und Ricky, den Betreibern von Income School. Viele werden die beiden bestimmt kennen, da bin ich mir fast sicher.

Dieses Video hat mich dann endgültig dazu gebracht es, ohne Keywordtools zu versuchen und siehe da, es funktioniert wirklich.

Heute mach ich es nur noch so, ich suche einfach auf Google nach Artikelideen und wenn das Keyword entweder automatisch vervollständigt wird oder sich am Seitenende unter den ähnlichen Suchanfragen findet, dann schreibe ich den Artikel.

Ein etwas neueres Video der beiden, das die Keywordrecherche ohne Tools aufgreift, ist ihr „Guide to SEO in 2020“. Ab Minute 13 etwa geht es um das Thema.

Die noch relativ neue Box mit den Fragen anderer Nutzer ist auch super um Artikelideen zu finden, so als weiterer Tipp. Ansonsten hilft es, sich einfach mit dem Thema zu beschäftigen und zu schauen, was interessiert die Leute, was für Fragen gibt es in Foren oder Facebookgruppen.

Keywordtools können einfach nicht in die Zukunft schauen, sie können dir nicht wirklich sagen, wie viele Leute wirklich nach einem Keyword suchen und noch viel weniger können sie dir sagen, wie viele Leute am Ende wirklich klicken.

Weil es gerade wirklich schön zu dem Thema passt, diese Entwicklung hätte kein Keywordtool kommen sehen.

toilettenpapier suchinteresse

Das Beispiel ist vielleicht ein bisschen extrem aber so kann es mit jedem Keyword passieren (theoretisch zumindest). In diesem Sinne, versucht es vielleicht einfach mal ohne, ich vermisse die Dinger überhaupt nicht.

To be continued…